Zwischen dem Menschlichen und dem Göttlichen
KI-gestützte Übersetzung aus dem Griechischen. Griechisches Original
Es gibt einen Ort, an dem das Menschliche und das Göttliche nicht zwei verschiedene Dinge sind, sondern ein und dasselbe, in zwei Zuständen des Bewusstseins. Der Mensch, der weiß, sieht. Der Mensch, der nicht weiß, wartet. Und während er wartet, rückt er das Göttliche in die Ferne, außerhalb seiner selbst, außerhalb des Alltags, außerhalb der Einfachheit der Gegenwart.
Das Dazwischen ist keine Entfernung. Es ist Unwissenheit über das bereits Existierende. Das Menschliche ist bereits göttlich, doch der Mensch hat es vergessen. Und weil er es vergessen hat, sucht er es als etwas außerhalb seiner selbst.
Sie erkennen sich selbst nicht als göttlich, weil sie gelernt haben, das Göttliche als etwas Größeres zu sehen, als etwas, das Anbetung verlangt, das jenseits der Vergänglichkeit, jenseits des Körpers, jenseits der Welt liegt.
Doch das Göttliche ist nicht fern. Es ist der Blick selbst, der standhält und sich nicht abwendet.
Wenn jemand dich ansieht und nicht bloß deine Gestalt, sondern deine Existenz sieht — dort ist das Göttliche. Wenn ein Mensch vor der Größe der Welt steht und nicht aus Angst den Kopf senkt — dort ist das Göttliche.
Das Menschliche und das Göttliche sind nicht durch Entfernung getrennt. Sie sind durch ein Vergessen getrennt — die Amnesie ihrer eigenen Wahrheit.
Wenn sie sich erinnerten, würden sie nicht wartend beten. Sie würden beten als Menschen, die bereits in ihm existieren. Sie würden auf eine Weise leben, die keine Fragen stellte, sondern selbst die Antwort wäre.
Dann würde das Dazwischen aufhören zu existieren. Es gäbe nichts zu überbrücken. Denn das Göttliche war bereits hier. Und das Menschliche war bereits ganz.