Warum Berdjajew in der Theologie nicht gelehrt wird

KI-gestützte Übersetzung aus dem Griechischen. Griechisches Original

Nikolai Berdjajew gehörte zu den wenigen Denkern, die zu sagen wagten, dass die Schöpfung nicht abgeschlossen sei.
Gott, sagte er, schafft weiter, und der Mensch ist dazu berufen, an Seinem schöpferischen Handeln teilzuhaben.
Deshalb wurde sein Denken für die Systeme unerträglich:
Es hob die Hierarchie zwischen Gott und Mensch auf und brachte ein neues Modell der Beziehung —
das gemeinsame Schaffen.

Die Vereinigung ohne Hierarchie erschreckte die Theologen,
weil sie die Sicherheit der Unterwerfung zerbrach.
Gott erscheint nicht mehr als König,
sondern als Atem, der in der menschlichen Person einen Widerhall sucht.
Die Freiheit, von der Berdjajew spricht,
ist kein Recht, sondern göttliche Energie —
die Kraft Gottes, frei im Menschen zu existieren.

Deshalb wirkt seine Theologie auch wie Anarchie:
weil sie sagt, dass Gott den Menschen braucht.
Nicht aus Mangel, sondern weil Gottes Wort kein Befehl ist;
es ist der Atem der Beziehung.
Das Wort will gehört werden; es will Antwort.
Ohne Hören bleibt es unausgesprochen; ohne Freiheit sinnlos.
Deshalb macht Gott Seine Offenbarung freiwillig vom menschlichen Ja abhängig;
die Schöpfung wurde in der Genesis nicht vollendet —
sie geht jedes Mal weiter, wenn eine Person antwortet und zum Echo des Wortes in der Welt wird.

Dieser Gedanke ist ebenso anstößig wie befreiend:
weil er die Vorstellung göttlicher Herrschaft durch die Wahrheit göttlicher Liebe ersetzt.
Gottes Kraft besteht nicht darin, zu herrschen,
sondern darin, die Existenz des anderen zuzulassen.
Und die Wahrheit des Menschen liegt nicht darin, sich zu unterwerfen,
sondern mit dem Göttlichen gemeinsam zu atmen,
damit das Wort in der Welt geboren wird.

Deshalb schweigt Berdjajew an den Universitäten,
atmet aber in jedem menschlichen Erwachen.
Seine Lehre passt nicht in die Lehrpläne der Theologie,
weil sie keine Erklärung verlangt, sondern Begegnung —
die unaufhörliche Schöpfung, in der Gott, der Mensch und die Welt
einander einfach weiter Ja sagen.